Samstag, 16. Mai 2026

Der heutige parkrun in Nürnberg fand unter strahlendem Sonnenschein statt, was die Stimmung der Teilnehmer erheblich hob. Trotz der warmen Sonnenstrahlen war der Wind kühl, was ideale Bedingungen für die Läuferinnen und Läufer schuf. Viele Athleten schätzten die erfrischende Brise, die ihnen half, ihre Bestzeiten zu erreichen und die Strecke mit Energie zu bewältigen.

Besonders erfreulich war die Teilnahme unserer Inklusion-Lauf-Gruppe. Diese Gruppe setzt sich aus Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten zusammen, die gemeinsam die Freude am Laufen erleben. Ihr Engagement und ihre Begeisterung sind inspirierend und tragen zur positiven Atmosphäre des Events bei. Die Integration dieser Läuferinnen und Läufer ist ein wichtiger Aspekt des parkruns, da er zeigt, dass Sport keine Grenzen kennt und jeder die Möglichkeit haben sollte, teilzunehmen.

Darüber hinaus waren zahlreiche Helferinnen und Helfer vor Ort, deren Unterstützung unerlässlich für den reibungslosen Ablauf des parkruns ist. Sie sorgten für die Sicherheit der Teilnehmer, gaben den Läufern wertvolle Tipps und motivierten sie während des gesamten Laufs. Ohne die unermüdliche Arbeit dieser freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre ein solches Event nicht möglich. Ihre Hingabe und ihr Einsatz sind entscheidend dafür, dass der parkrun in Nürnberg weiterhin ein Ort des Miteinanders und der Gemeinschaft bleibt.

Insgesamt war der parkrun heute ein gelungenes Event, das nicht nur den sportlichen Wettkampf förderte, sondern auch die Werte der Inklusion und des gemeinschaftlichen Engagements in den Vordergrund stellte. Die positive Energie und der Zusammenhalt aller Beteiligten machen den parkrun zu einem besonderen Erlebnis, das wir auch in Zukunft fortführen möchten.

 

Montag, 11. Mai 2026

Am 8. Mai 2026 fand in der Kongresshalle Augsburg die Veranstaltung „Wir Bewegen Inklusion“ statt, die ein wichtiges Forum für den Austausch über Inklusion und Teilhabe bot. Diese Veranstaltung versammelte zahlreiche Teilnehmer, die sich für die Förderung von Inklusion in verschiedenen Lebensbereichen einsetzen. Einer der Höhepunkte des Tages war der Vortrag von Bernhard Nuss mit dem Titel „Vom Nahtod zum Weltrekord“. Bernhard Nuss, der selbst eine beeindruckende Lebensgeschichte hat, berichtete von seinen persönlichen Herausforderungen und den Wegen, die er gegangen ist, um seine Ziele zu erreichen.

Seine Erlebnisse waren nicht nur inspirierend, sondern auch ein eindringlicher Appell, niemals aufzugeben und stets nach vorne zu schauen. Die Art und Weise, wie er seine Erfahrungen teilte, berührte das Publikum und regte zur Reflexion über die eigene Lebenssituation an. Bernhard Nuss verkörpert den Geist der Entschlossenheit und des Mutes, der für die Inklusionsbewegung von zentraler Bedeutung ist.

In einem unerwarteten Moment wurde ich als Vizepräsident des Lions Club zusammen mit unserem Maskottchen auf die Bühne gebeten. In einem kurzen Interview sprach ich über meine eigenen Erfahrungen im Rahmen des Inklusionslaufs. Ich berichtete von meinem Start am 8. Februar 2025 beim parkrun in Nürnberg, der für mich eine große Herausforderung darstellte. Der Weg dorthin war steinig und voller Hindernisse, doch durch die Unterstützung von Bernhard Nuss und der Gemeinschaft fand ich den Mut, Schritt für Schritt voranzukommen. 

Es ist wichtig, dass wir die Geschichten von Menschen hören, die trotz widriger Umstände Großes erreichen. Solche Erlebnisse zeigen, dass Inklusion nicht nur ein theoretisches Konzept ist, sondern in der Realität gelebt werden kann. Mein Motto, das ich allen Anwesenden mitgeben möchte, lautet: „Einen Marathon zu finishen, gibt dir die Gewissheit, dass alles möglich ist.“ Dieses Motto soll als Ermutigung dienen, die eigenen Grenzen zu überwinden und an die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Inklusion bedeutet, dass jeder die Möglichkeit hat, seine Träume zu verfolgen und in der Gesellschaft einen Platz zu finden.

 

Sonntag, 10. Mai 2026

Heute war der parkrun etwas anders, da ich beim Kräuterfest der Noris Inklusion mitgeholfen habe. Dieses Event war eine wunderbare Gelegenheit, die Gemeinschaft zu stärken und die Vielfalt der Kräuter zu präsentieren, die in unserer Region gedeihen. Während ich mit den Vorbereitungen beschäftigt war, hatte Matteo die Möglichkeit, mit Bernhard zu laufen. Es ist immer inspirierend zu sehen, wie Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam aktiv sind und sich gegenseitig unterstützen.

Obwohl ich heute nicht persönlich am parkrun teilnehmen konnte, habe ich in Gedanken an euch teilgenommen. Der parkrun ist für mich nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Plattform, um Freundschaften zu schließen und die positive Energie der Gemeinschaft zu erleben. Ich habe die Berichte und Erlebnisse, die ihr geteilt habt, mit großem Interesse verfolgt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie jeder Einzelne von euch seine eigenen Ziele verfolgt und gleichzeitig die Gemeinschaft fördert.

Nächsten Samstag werde ich jedoch wieder dabei sein und freue mich darauf, meine gewohnte Rolle im parkrun einzunehmen. Ich bin fest entschlossen, meine Fortschritte zu teilen und die Motivation, die ich aus unserer Gruppe schöpfe, zurückzugeben. Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig inspirieren und unterstützen, um unsere individuellen und gemeinschaftlichen Ziele zu erreichen. Bis dahin wünsche ich euch allen viel Erfolg und Freude beim Training und freue mich auf unser nächstes Treffen!

 

Samstag, 9. Mai 2026

 

 Am 7. Mai 2026 fand im Rathaus Nürnberg das erste Netzwerktreffen „Sport inklusiv“ statt, ein bedeutendes Ereignis, das den Austausch und die Vernetzung von Akteuren im Bereich der inklusiven Sportgestaltung förderte. Ich hatte die Ehre, aktiv in der Gesprächsrunde zum Inklusiven Lauf parkrun Nürnberg teilzunehmen. Dieser Lauf, der seit dem 8. Februar 2025 auch für mich zugänglich ist, stellt einen wichtigen Schritt in meiner sportlichen Entwicklung dar.

Der Weg zu diesem Punkt war alles andere als einfach. Viele Herausforderungen mussten überwunden werden, um die eigene Komfortzone zu verlassen und den Mut zu finden, sich dem Laufen zu widmen. Dank der Unterstützung von Bernhard Nuss, einem erfahrenen Blinden-Guide, erlebe ich nun ein neues Maß an Sicherheit und Selbstvertrauen beim Laufen. Bernhard hat es mir ermöglicht, die Freiheit und Freude des Laufens zu entdecken, die ich zuvor für unerreichbar hielt. Besonders dankbar bin ich Kristina Höhn, die mir den entscheidenden Anstoß gegeben hat, nicht aufzugeben. Ihr Glaube an meine Fähigkeiten hat mir den Mut gegeben, weiterzumachen und neue Wege zu beschreiten. Diese Unterstützung ist für mich von unschätzbarem Wert und hat dazu beigetragen, dass ich mich nun aktiv mit dem Thema Inklusion im Sport auseinandersetzen kann. In Zukunft werde ich meine Perspektive um 360 Grad drehen und mich ganz auf die Förderung der Inklusion im Sport und insbesondere im Laufen konzentrieren. Es ist mir ein Anliegen, andere Menschen zu inspirieren, die möglicherweise ähnliche Herausforderungen erleben, und ihnen zu zeigen, dass auch sie die Möglichkeit haben, ihre sportlichen Träume zu verwirklichen. Mein Leitmotiv, „Einen Marathon zu finishen, gibt dir die Gewissheit, dass alles möglich ist“, spiegelt die Überzeugung wider, dass mit Entschlossenheit und Unterstützung keine Grenzen gesetzt sind. Jeder Schritt, den ich mache, ist nicht nur ein Schritt in Richtung meiner eigenen Ziele, sondern auch ein Schritt auf dem Weg, um das Bewusstsein für Inklusion im Sport zu stärken.

Samstag, 2. Mai 2026

 

Am vergangenen Samstag fand in Nürnberg der UN-Zug statt, organisiert vom Behindertenrat Nürnberg. Die Veranstaltung startete an der historischen Lorenzkirche und führte die Teilnehmer zum Weißen Turm, wo das Inklusionsfest am Jakobsplatz stattfand. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich zahlreiche Besucher, die das Fest mit Freude und Begeisterung erlebten.

Besonders erfreulich war die rege Teilnahme am Stand des Freizeitnetzwerks der Lebenshilfe Nürnberg, der ein breites Angebot an Informationen und Aktivitäten präsentierte. Die positive Resonanz und das Interesse der Besucher zeigten, wie wichtig und wertvoll solche Veranstaltungen sind, um das Bewusstsein für Inklusion und Teilhabe zu fördern.

Angelika Wieler, eine Vertreterin des Lions Clubs, ließ es sich nicht nehmen, unseren Stand zu besuchen. Es war eine wertvolle Gelegenheit, einige Worte auszutauschen und über die Bedeutung der Inklusion in unserer Gesellschaft zu sprechen. Die Gespräche während des Festes trugen dazu bei, Netzwerke zu knüpfen und den Austausch zwischen verschiedenen Organisationen zu stärken.

Die Veranstaltung war nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern auch eine Plattform, um die Vielfalt und die Möglichkeiten, die Menschen mit Behinderungen bieten können, zu zelebrieren. Trotz der vielen Gespräche und des regen Austauschs kam auch die Arbeit nicht zu kurz, und ich musste schließlich wieder zu meinen Aufgaben zurückkehren. Die positive Atmosphäre und die engagierte Teilnahme aller Anwesenden haben jedoch einen bleibenden Eindruck hinterlassen und werden sicherlich dazu beitragen, die Inklusion in unserer Stadt weiter voranzutreiben.






Am 8. Februar 2025 beginne ich meine Reise in die Welt des parkrun, einem wöchentlichen Lauf-Event, das für Menschen aller Fähigkeiten offen ist. An diesem besonderen Tag begleite mich meinen Guide Bernhard Nuss auf einer 5-km-Runde um den malerischen Wöhrde See. Der See, umgeben von einer idyllischen Landschaft, bietet nicht nur eine atemberaubende Kulisse, sondern auch eine Herausforderung, die ich mit Freude annehme. 

Der Lauf stellt für mich eine erhebliche Herausforderung dar, doch in Begleitung von Bernhard fühle ich mich sicher und motiviert. Gemeinsam trotzen wir den Elementen und genießen die frische Luft und die Gemeinschaft der anderen Teilnehmer. Der parkrun ist nicht nur eine sportliche Betätigung, sondern auch eine Plattform für Inklusion, die Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammenbringt. 

Mein Engagement für den Inklusionssport ist mir ein großes Anliegen. Trotz meiner körperlichen Einschränkung bin ich fest entschlossen, an Wettkämpfen teilzunehmen und meine Grenzen zu erweitern. Der parkrun ist der perfekte Ort, um dies zu tun, denn hier spielt es keine Rolle, ob man schnell oder langsam ist – jeder Schritt zählt, und jeder Teilnehmer wird herzlich willkommen geheißen. 

Die Atmosphäre des parkruns ist geprägt von Unterstützung und gegenseitiger Ermutigung. Die Teilnehmer jubeln einander zu, unabhängig von der individuellen Leistung. Diese Solidarität ist für mich eine wichtige Quelle der Motivation. Ich erlebe, wie der Sport Barrieren abbaut und Freundschaften knüpft, die über die Wettbewerbsbedingungen hinausgehen.

Mit jedem Lauf, den ich mit Bernhard und anderen Guides absolviere, fühle ich mich stärker und selbstbewusster. Ich bin überzeugt, dass Inklusion im Sport nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist. Sie zeigt, dass jeder Mensch, unabhängig von seinen Fähigkeiten, das Recht hat, aktiv zu sein und Teil einer Gemeinschaft zu werden. 

Diese kleine Zeitreise zum parkrun am Wöhrde See ist nur der Anfang meines Abenteuers. Ich freue mich auf viele weitere Veranstaltungen und die Möglichkeit, meine Leidenschaft für den Sport mit anderen zu teilen. Gemeinsam werden wir weiterhin für Inklusion und Teilhabe im Sport eintreten – bei jedem Wetter und unter allen Umständen.


Samstag, 25. April 2026

Am 338. parkrun in Nürnberg fand ein sonniger Lauf statt, an dem unsere Inklusionsgruppe mit viel Freude teilnahm. Insgesamt waren 189 Läuferinnen und Läufer am Start, die um 9:00 Uhr die 5 km rund um den malerischen Wörder See absolvierten. Besonderer Dank gilt den 20 Helferinnen und Helfern, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Wir freuen uns bereits auf den nächsten parkrun in Nürnberg.
 

Samstag, 18. April 2026

 Heute fand der 337. parkrun in Nürnberg statt, der seit acht Jahren in dieser Stadt organisiert wird. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum bei strahlendem Sonnenschein! Insgesamt gingen 243 Läuferinnen und Läufer an den Start. Unsere Inklusionsmannschaft war ebenfalls vertreten und erhielt tatkräftige Unterstützung von Leo. Ein besonderer Dank gilt den 28 Helferinnen und Helfern, die dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltung reibungslos ablief. Ohne euren Einsatz wäre dies nicht möglich gewesen. Wir freuen uns bereits auf den nächsten parkrun in Nürnberg!