Freitag, 5. Juni 2026

Am Samstag ist es wieder so weit: der parkrun ruft! Ich freue mich schon sehr darauf, gemeinsam mit Bernhard die 5-km-Runde um den wunderschönen Wöhrder See zu laufen. Diese Strecke bietet nicht nur eine tolle sportliche Herausforderung, sondern auch wunderschöne Ausblicke auf die Natur, die besonders an einem frischen Frühlingstag einfach unschlagbar sind.

Besonders motivierend ist für mich, dass mein nächster großer Meilenstein unmittelbar bevorsteht – der 50. parkrun! Darauf bin ich riesig stolz. Es ist ein Beweis dafür, wie konsequent ich in den letzten Monaten und Jahren an meinem Ziel gearbeitet habe, regelmäßig zu laufen und fit zu bleiben. Jeder einzelne Lauf hat mir dabei geholfen, meine Ausdauer zu verbessern und mich selbst besser kennenzulernen.

Doch das Erreichte ist für mich kein Grund, mich auszuruhen. Im Gegenteil: Die Ziele, die ich mir gesetzt habe, bleiben fest in meinem Blickfeld. Ich möchte weiterhin meine Bestzeiten verbessern, regelmäßig am parkrun teilnehmen und vor allem die Freude am Laufen nicht verlieren. Gemeinsam mit Freunden wie Bernhard macht das Training gleich doppelt so viel Spaß und die Motivation bleibt konstant hoch.

Der parkrun ist für mich nicht nur Sport, sondern auch eine wertvolle Auszeit vom Alltag, die ich nicht missen möchte. Ich freue mich jetzt schon auf den Samstag und bin gespannt, welche neuen Erfahrungen und Erfolge dort auf mich warten!

 

Samstag, 30. Mai 2026

Am parkrun 342 in Nürnberg wurde Inklusion großgeschrieben. Bernhard, als Blindenführer, unterstützte Matteo, der als Schlussbegleiter fungierte. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass alle Teilnehmenden, insgesamt 198, bei strahlendem Sonnenschein die Veranstaltung genießen konnten. Diese Initiative zeigt, wie wichtig es ist, Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten gleich zu behandeln und ihnen die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten zu ermöglichen. 
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Der heutige parkrun 343 war geprägt von regnerischem Wetter, dennoch war die Stimmung unter den 175 Teilnehmern hervorragend. Fabrizio begleitete mich als Guide und wir erreichten eine Zeit von 45:52 Minuten, was ein erfreuliches Ergebnis darstellt. Die Herausforderung des Wetters konnte uns nicht abhalten, und ich freue mich bereits auf den nächsten parkrun. 

Samstag, 16. Mai 2026

Der heutige parkrun in Nürnberg fand unter strahlendem Sonnenschein statt, was die Stimmung der Teilnehmer erheblich hob. Trotz der warmen Sonnenstrahlen war der Wind kühl, was ideale Bedingungen für die Läuferinnen und Läufer schuf. Viele Athleten schätzten die erfrischende Brise, die ihnen half, ihre Bestzeiten zu erreichen und die Strecke mit Energie zu bewältigen.

Besonders erfreulich war die Teilnahme unserer Inklusion-Lauf-Gruppe. Diese Gruppe setzt sich aus Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten zusammen, die gemeinsam die Freude am Laufen erleben. Ihr Engagement und ihre Begeisterung sind inspirierend und tragen zur positiven Atmosphäre des Events bei. Die Integration dieser Läuferinnen und Läufer ist ein wichtiger Aspekt des parkruns, da er zeigt, dass Sport keine Grenzen kennt und jeder die Möglichkeit haben sollte, teilzunehmen.

Darüber hinaus waren zahlreiche Helferinnen und Helfer vor Ort, deren Unterstützung unerlässlich für den reibungslosen Ablauf des parkruns ist. Sie sorgten für die Sicherheit der Teilnehmer, gaben den Läufern wertvolle Tipps und motivierten sie während des gesamten Laufs. Ohne die unermüdliche Arbeit dieser freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre ein solches Event nicht möglich. Ihre Hingabe und ihr Einsatz sind entscheidend dafür, dass der parkrun in Nürnberg weiterhin ein Ort des Miteinanders und der Gemeinschaft bleibt.

Insgesamt war der parkrun heute ein gelungenes Event, das nicht nur den sportlichen Wettkampf förderte, sondern auch die Werte der Inklusion und des gemeinschaftlichen Engagements in den Vordergrund stellte. Die positive Energie und der Zusammenhalt aller Beteiligten machen den parkrun zu einem besonderen Erlebnis, das wir auch in Zukunft fortführen möchten.

 

Montag, 11. Mai 2026

Am 8. Mai 2026 fand in der Kongresshalle Augsburg die Veranstaltung „Wir Bewegen Inklusion“ statt, die ein wichtiges Forum für den Austausch über Inklusion und Teilhabe bot. Diese Veranstaltung versammelte zahlreiche Teilnehmer, die sich für die Förderung von Inklusion in verschiedenen Lebensbereichen einsetzen. Einer der Höhepunkte des Tages war der Vortrag von Bernhard Nuss mit dem Titel „Vom Nahtod zum Weltrekord“. Bernhard Nuss, der selbst eine beeindruckende Lebensgeschichte hat, berichtete von seinen persönlichen Herausforderungen und den Wegen, die er gegangen ist, um seine Ziele zu erreichen.

Seine Erlebnisse waren nicht nur inspirierend, sondern auch ein eindringlicher Appell, niemals aufzugeben und stets nach vorne zu schauen. Die Art und Weise, wie er seine Erfahrungen teilte, berührte das Publikum und regte zur Reflexion über die eigene Lebenssituation an. Bernhard Nuss verkörpert den Geist der Entschlossenheit und des Mutes, der für die Inklusionsbewegung von zentraler Bedeutung ist.

In einem unerwarteten Moment wurde ich als Vizepräsident des Lions Club zusammen mit unserem Maskottchen auf die Bühne gebeten. In einem kurzen Interview sprach ich über meine eigenen Erfahrungen im Rahmen des Inklusionslaufs. Ich berichtete von meinem Start am 8. Februar 2025 beim parkrun in Nürnberg, der für mich eine große Herausforderung darstellte. Der Weg dorthin war steinig und voller Hindernisse, doch durch die Unterstützung von Bernhard Nuss und der Gemeinschaft fand ich den Mut, Schritt für Schritt voranzukommen. 

Es ist wichtig, dass wir die Geschichten von Menschen hören, die trotz widriger Umstände Großes erreichen. Solche Erlebnisse zeigen, dass Inklusion nicht nur ein theoretisches Konzept ist, sondern in der Realität gelebt werden kann. Mein Motto, das ich allen Anwesenden mitgeben möchte, lautet: „Einen Marathon zu finishen, gibt dir die Gewissheit, dass alles möglich ist.“ Dieses Motto soll als Ermutigung dienen, die eigenen Grenzen zu überwinden und an die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Inklusion bedeutet, dass jeder die Möglichkeit hat, seine Träume zu verfolgen und in der Gesellschaft einen Platz zu finden.